Seit fast zwei Jahren führt uns der Zauberwind regelmäßig ins Universitätsklinikum Mannheim. Monat für Monat verwandeln Skara und Milo gemeinsam mit ihrem Sternenboten die Zimmer der Kinderstationen in kleine Märchenorte – Orte voller Licht, Fantasie und Hoffnung.
Von Zimmer zu Zimmer reisen wir mit den Kindern nach Anaru, begegnen dort Sleepy, Speedy, Doktor Bär und Schwester Giraffe. Mit jedem Besuch entsteht ein Stückchen Magie, das die grauen Wände des Klinikalltags durchbricht. Plötzlich wird aus einem Krankenzimmer ein bunter Ort voller Geschichten, Lachen und Glitzersterne.
Die Kinder lauschen nicht nur den Abenteuern, sie bekommen auch ihre ganz eigenen Kometensplitter geschenkt. Kleine Mutmachsteine, die sie begleiten sollen – gerade dann, wenn die Behandlungen schwerfallen, die Nächte lang sind oder die Angst groß wird. Viele Kinder tragen ihre Splitter wie kleine Schätze bei sich, unter dem Kopfkissen, in der Hand oder in der Tasche.
Für Kinder, die das Zimmer nicht verlassen können, öffnet sich durch die Märchenreise dennoch eine Tür nach draußen – hinein in die grenzenlose Welt der Fantasie. Es ist jedes Mal besonders zu sehen, wie Augen aufleuchten, wie Sorgen für einen Moment leichter werden und wie Mut entsteht, wo zuvor nur Unsicherheit war.
Mich selbst berührt jeder einzelne Besuch tief. Jedes Kind trägt so viel Stärke und Hoffnung in sich, und es ist eine Ehre, auch nur einen kleinen Teil ihres Tages mitgestalten zu dürfen. Diese Begegnungen sind das Herzstück unseres Theaterprojekts: Magie und Hoffnung schenken – genau dort, wo sie am meisten gebraucht werden.
Wir danken dem Universitätsklinikum Mannheim für die offene Tür, den Kindern für ihr Vertrauen und den Familien für ihre Herzlichkeit. Zwei Jahre sind vergangen – und doch fühlt sich jeder einzelne Besuch einzigartig und neu an. Und so lassen wir uns auch weiterhin vom Zauberwind tragen – von Geschichte zu Geschichte, von Zimmer zu Zimmer.


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